





In diesem Jahr hatten wir unseren Wander- und Familiennachmittag für den 31.August geplant. Maria und Julia aus Effelder hatten eine Wanderung „Rund um Effelder“ organisiert.
Dazu sprachen sie mit ihrem ehemaligen Lehrer Alexander Baum, ob er uns führen könnte. Herr Baum hat uns schon öfter im Konzert gehört, und so wollte er uns eine Freude machen und war gleich einverstanden.
Am besagten Sonntag Nachmittag trafen wir uns also bei herrlichem Sonnenschein um 14.00 Uhr an der Effelderschen Kirche (auch Eichsfelder Dom genannt). Nachdem alle eingetroffen waren, konnten wir um 14.30 Uhr losgehen. Es ging erst durch das Dorf und dann zur „Dreifaltigkeitslinde“. Dort erklärte uns H.Baum, das dieser Weg an dieser Linde vorbei bis zum Wallfahrtsort „Hülfensberg“ geht und auch seit geraumer Zeit von den Effelderschen zur Wallfahrt genutzt wird. Aber wir bogen ab, wir wollten ja nicht wallfahren. Über Wiesen und durch Wälder kamen wir dann zum „Uhlenstein“. Ein grandioser Aussichtspunkt über die Landschaft. Man kann zum Beispiel den Hülfensberg oder auch die Gober sehen, und weit im Hintergrund auch den Hohen Meissner. Nachdem sich alle satt gesehen hatten, ging es weiter. Wir kamen an die ehemalige Bahnstrecke mit den vielen Tunneln, die teilweise für Draisinenfahrten genutzt wird und dadurch einige schöne Plätze mit Bänken hat. Dort suchten wir uns den schönsten aus und machten Rast bei mitgebrachtem Kaffee und Kuchen. Dann ging es weiter, nun ein wenig aufregender, denn wir wollten unbedingt durch die Tunnel gehen. Diese sind je nach Länge und Kurvenverlauf absolut Dunkel und man kann nur schwierig auf den Bahnschwellen laufen. Licht hatten wir nicht mit, es war nicht geplant. Das war natürlich der Renner für unsere Kinder. Danach brauchten wir nicht mehr lange bis in den „Luthergrund“, wo Hartmut ein kleines Haus hat. Hier war schon alles vorbereitet. Die Getränke standen kühl, und Thekla und ihr Mann Karl-Heinz hatten den Grill schon an. So ließen wir den Nachmittag bei Würstchen und Bier ausklingen, und so einige kamen erst im Dunkeln nach Hause.